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Sozial- und Bildungszentrum in Kaolack
Tel.: 07633 - 15695
 
 

Schulhaus

Unser erstes Schuljahr 2012-2013
Im November 2012 eröffneten wir mit 15 Kindern unsere erste Vorschulklasse, zwei Wochen später waren wir mit 30 Schülern vollzählig und mussten noch einige “Nachzügler” auf das nächste Jahr vertrösten.

Wir haben das Glück, über eine komplette Einrichtung und viel pädagogisches Material aller Art zu verfügen, das wir im Jahr zuvor mit einem Container aus Deutschland überführen konnten. Die Kinder sind begeistert, weil sie spielend lernen dürfen, was im Senegal nicht so üblich ist, wo Lernen als sehr wichtig erkannt, aber hauptsächlich durch Auswendiglernen und Üben realisiert wird.

Unser zweisprachiges Projekt wird durch enge Zusammenarbeit zwischen mir, auf Französisch, und unserer senegalesischen Mitarbeiterin Fatou, auf Wolof, vorangebracht. Die Kinder lernen auf möglichst natürliche Weise die offizielle Landessprache Französisch, die in den Familien nicht mehr gesprochen wird und für die Kinder einfach eine Fremdsprache ist, in der sie bei der Einschulung Lesen, Schreiben und Rechnen lernen müssen. Zugleich lernen sie Vieles in ihrer Muttersprache Wolof, was sie auf Französisch noch gar nicht verstehen könnten, sodass die allgemeine Entwicklung jedes Kindes bestens gefördert werden kann
.
Zum Jahresende bekommen wir schöne Komplimente von den Eltern unserer Schüler, dass sie mehr gelernt hätten als in anderen Einrichtungen. Und die Eltern selbst nehmen gern die Einladung an, am “offenen Samstag” (kurz vor meiner Abreise Ende Mai) mit ihren Sprösslingen zusammen zu spielen, was im Familienleben völlig unbekannt ist!

Unsere Nähschule
Im Mai 2013 hat die Berufsausbildung junger Frauen und Mädchen zu Schneiderinnen in einer eigens dafür ausgestatteten Nähwerkstatt begonnen.

Mit der Perspektive einer wirtschaftlichen Unabhängigkeit der jungen Frauen durch den Verkauf von handwerklich und ästhetisch anspruchsvollen Textilien war die Berufsschulklasse mit 20 Plätzen im Nu ausgebucht. Ein weiteres Ziel ist die wirtschaftliche Eigenständigkeit der Berufschulklasse.

Über Stiftungen, sowohl von Privat, als auch seitens des befreundeten Afrikavereins Tukolere Wamu* und der GIZ*, Sachspenden eines Kindergartens und einer Nähschule in Freiburg haben diesen Start ebenso wie der teilweise extrem belastende Einsatz der Mitglieder vor Ort erst möglich gemacht.

Das Bau-Projekt wird beschlossen und geplant

   

Fünf Jahre nach der Gründung unseres Vereins, nachdem die Aktionen und Erfahrungen vor Ort uns in unseren Zielen bestärkt haben, wird es immer klarer:

Um effektiv und nachhaltig wirken zu können, brauchen wir einen festen Standort, an dem unsere Ateliers und Unterrichtsprojekte stattfinden können.
Darum beschließen wir bei unserer Versammlung im Januar 2009 den Bau eines Sozial- und Bildungs-zentrums in Kaolack.

 

Es soll in der ersten Zeit Platz bieten für:

 1. Unsere Schneider(innen)schule mit der Möglichkeit zum kreativen Stofffärben.          Mehrere behinderte Frauen haben sich angemeldet, die bisher aus          Platzgründen  nicht teilnehmen konnten. Ihre Bedürfnisse sollen besonders          berücksichtigt werden.
 2.  Eine zweisprachige Vorschulkindergruppe: Sie soll Kinder auf die Grundschule          vorbereiten, in der sie direkt auf Französisch Lesen und Schreiben lernen,          obwohl die meisten diese Sprache gar nicht kennen, da in ihrem Umfeld          ausschließlich  Wolof gesprochen wird. Über 70% der Schüler verlassen die          Grundschule nach  den „obligatorischen“ 6 Jahren als Analphabeten. Das sind          überwiegend die Kinder aus den armen Familien, die weder Nachhilfe noch          Privatschule bezahlen  können.
 3.  Einen Unterrichtsraum (mit Computern ausgestattet) für Alphabetisierungskurse          Nachhilfe, Sprachunterricht, Computerkurse
 4.  Eine Reparaturwerkstatt für Rollstühle, von Behinderten selbst betrieben

Spätere Erweiterungen (die Bedürfnisse sind groß) sollen von vorneherein mit eingeplant werden, damit ein funktionelles und harmonisches Ganzes entstehen kann. Michael Gerspacher, bekannter Freiburger Architekt mit beruflicher „Afrikaerfahrung“,  erwies uns den Freundschaftsdienst, einen unseren Projekten und Vorstellungen entsprechenden Plan auszuarbeiten, der unserem Projekt ein „Gesicht“ gibt…..und unserem Verein einen wunderbaren Motivationsschub!

Ein Grundstück wird gesucht, gefunden und erworben!

Sommer 2009

Unsere Partner Imagine Süd-Nord in Kaolack wurden beauftragt, ein entsprechendes Grundstück für unser Bauprojekt zu suchen. Dabei stellte sich heraus, dass alle Grundstücke im Stadtkern und den Stadtvierteln mit dichter Bevölkerung unsere finanziellen Möglichkeiten überschritten hätten oder überschwemmungsgefährdet waren.
So musste auf den Stadtrand ausgewichen werden, wo allerdings die Bevölkerung durch die Landflucht rasend anwächst, unsere Projekte daher ebenso sinnvoll

angesiedelt werden. Unser Grundstück ist bis jetzt nur halb so gross wie erhofft, es besteht aber noch die Möglichkeit, benachbarte Parzellen zu erwerben. Vorrangig ist für uns aktuell, so bald wie möglich über erste Räume für Unterricht, Nähausbildung und Rollstuhlatelier zu verfügen.

Senegalesische Adaptation des Plans

Winter 2009/2010


Dies ist nun der endgültige Plan für unser Bauprojekt „Sozial- und Bildungszentrum Imagine“

Die Adaptation des Plans wurde bei einem Architekten der senegalesischen Baubehörde von uns in Auftrag gegeben und von ihm unter Berücksichtigung der örtlichen Gegeben-heiten und unserer Wünsche und Möglich-keiten ausgearbeitet.

Die Baugenehmigung wurde nach monate-langen komplizierten Amtsgängen Mitte April 2010 eingereicht- -
und wurde erteilt!!.

Wir sind zuversichtlich, im Januar 2011 mit den Bauarbeiten beginnen zu können, unsere Mitarbeiter werden sie vor Ort leiten und überwachen.

Finanzielle Unterstützung ist sehr willkommen!

 
   
 
Hofmattenweg 10
79238 Ehrenkirchen